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Transeurasia: Rekordfahrt von West nach Ost.

Transeurasia: Rekordfahrt von West nach Ost.

Tag 7: Donnerstag, der 8. Oktober 2009 – Chita.

Die Strecke über Chita und weiter auf der neuen Trasse Richtung Wladiwostok hält einige Überraschungen bereit. Die Landschaft ist hügelig mit deutlich subarktischem Charakter, mehr können wir in der Dunkelheit nicht erahnen. Nachts fallen die Temperaturen auf -10°C. Tagsüber, bei schönstem Sonnenschein, herrschen wieder T-Shirt-Temperaturen.
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Tag 7: Donnerstag, der 8. Oktober 2009 – Chita.
Die Strecke ist abschnittsweise in traumhaftem Zustand: bester glatter Teer. Auf diesen Abschnitten holen wir wertvolle Stunden Schlaf nach. Jedoch auch hunderte Kilometer grobschottrige Piste sowie Baustellenabschnitte mit nur provisorischen Fahrspuren. Wir tasten uns langsam an das Geschwindigkeitspotenzial des Caddy Maxi Life 4MOTION* auf den Pisten heran und schon bald sind wir hier problemlos mit 80 km/h unterwegs.
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Die Strecke ist abschnittsweise in traumhaftem Zustand: bester glatter Teer. Auf diesen Abschnitten holen wir wertvolle Stunden Schlaf nach. Jedoch auch hunderte Kilometer grobschottrige Piste sowie Baustellenabschnitte mit nur provisorischen Fahrspuren. Wir tasten uns langsam an das Geschwindigkeitspotenzial des Caddy Maxi Life 4MOTION* auf den Pisten heran und schon bald sind wir hier problemlos mit 80 km/h unterwegs.
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Tag 8: Freitag, der 09. Oktober 2009 – Aldan und Jakutsk.

Tag 8: Freitag, der 09. Oktober 2009 – Aldan und Jakutsk.

An der Tankstelle bemerken wir ein Loch in einem der Reifen. Wir flicken es provisorisch – das hält noch mal 200 Kilometer. Wir montieren unser erstes Ersatzrad. Die Straße M56 ist nicht so gut ausgebaut, wie wir es uns gewünscht hätten, jedoch so abenteuerlich wie wir es heimlich erhofft hatten: Naturbelag in verschiedensten Qualitäten. Nur in der Nähe der spärlichen Ortschaften gibt es löchrigen Teer oder rissigen Beton. An einer Betonkante beschädige ich eine Felge so stark, dass wir sie mit Bordmitteln nicht mehr reparieren können. Wir schrauben unser zweites - und letztes – Ersatzrad. Sehr vorsichtig fahren wir weiter Richtung Norden.
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An einer Kontrollstation möchte uns ein Polizist mit den Schneehöhen im Gebirge beeindrucken. Tatsächlich ist kurz danach alles weiß – zwar nicht bis auf Brusthöhe, aber immerhin eine geschlossene Schneedecke, auch auf der Straße. Die langen Abfahrten und Anstiege sind eine sichtbare Herausforderung für die Lastwagen. Mit Winterreifen und 4MOTION kommen wir aber gut voran und lassen die schweren LKWs hinter uns. Bei Tagesanbruch erreichen wir die Minenstadt Aldan. Hier lassen wir zuerst unsere Ersatzräder reparieren. Jetzt noch schnell Bilder und Tagebuch verschicken und es geht weiter nach Jakutsk.
An einer Kontrollstation möchte uns ein Polizist mit den Schneehöhen im Gebirge beeindrucken. Tatsächlich ist kurz danach alles weiß – zwar nicht bis auf Brusthöhe, aber immerhin eine geschlossene Schneedecke, auch auf der Straße. Die langen Abfahrten und Anstiege sind eine sichtbare Herausforderung für die Lastwagen. Mit Winterreifen und 4MOTION kommen wir aber gut voran und lassen die schweren LKWs hinter uns. Bei Tagesanbruch erreichen wir die Minenstadt Aldan. Hier lassen wir zuerst unsere Ersatzräder reparieren. Jetzt noch schnell Bilder und Tagebuch verschicken und es geht weiter nach Jakutsk.
Die weitere Strecke nach Jakutsk ist eine breite Naturbelag-Trasse durch den sibirischen Kiefernwald. Die Schneegrenze liegt bei circa 500 m, die Temperaturen sind die ganze Zeit leicht unter Null. Die Sonne schmilzt jedoch die Schneedecke auf der Piste und verwandelt den Belag in ein Gemisch von Schneematsch und jeglicher Form von anderem Matsch. Außer uns sind nur vereinzelt große Geländewagen und sehr langsame Lastwagen unterwegs – unglaublich, mit welcher Geduld die Fahrer ihre schweren Sattelschlepper oft nur mit Schrittgeschwindigkeit über eine 1.000 Kilometer lange Piste navigieren.
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Die weitere Strecke nach Jakutsk ist eine breite Naturbelag-Trasse durch den sibirischen Kiefernwald. Die Schneegrenze liegt bei circa 500 m, die Temperaturen sind die ganze Zeit leicht unter Null. Die Sonne schmilzt jedoch die Schneedecke auf der Piste und verwandelt den Belag in ein Gemisch von Schneematsch und jeglicher Form von anderem Matsch. Außer uns sind nur vereinzelt große Geländewagen und sehr langsame Lastwagen unterwegs – unglaublich, mit welcher Geduld die Fahrer ihre schweren Sattelschlepper oft nur mit Schrittgeschwindigkeit über eine 1.000 Kilometer lange Piste navigieren.
Wir wirken mit dem Caddy in dieser rauen Umgebung etwas deplatziert, aber wir wühlen uns überall souverän durch. Aus Rücksicht auf unsere niederquerschnitt-bereiften Räder fahren wir eher vorsichtig. Meist dreht der Motor nur um die 1.500 Umdrehungen und egal welcher Untergrund: wir rollen dahin. Sogar die an einigen Stellen tiefen Spurrinnen der Lastwagen sind mit etwas Augenmaß kein Problem. Im letzten Tageslicht erreichen wir Jakutsk. Schnell tanken und weiter auf die letzten 2.000 km der Road of Bones.
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Wir wirken mit dem Caddy in dieser rauen Umgebung etwas deplatziert, aber wir wühlen uns überall souverän durch. Aus Rücksicht auf unsere niederquerschnitt-bereiften Räder fahren wir eher vorsichtig. Meist dreht der Motor nur um die 1.500 Umdrehungen und egal welcher Untergrund: wir rollen dahin. Sogar die an einigen Stellen tiefen Spurrinnen der Lastwagen sind mit etwas Augenmaß kein Problem. Im letzten Tageslicht erreichen wir Jakutsk. Schnell tanken und weiter auf die letzten 2.000 km der Road of Bones.
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Tag 9: Samstag, der 10. Oktober 2009 – Aldan Fähre und der Kolyma Highway.

Tag 9: Samstag, der 10. Oktober 2009 – Aldan Fähre und der Kolyma Highway.

Der Kolyma „Highway“ wurde in der Stalinzeit durch die Strafgefangenen und Verbannten der sibirischen Gulags (Zwangsarbeitslager) erbaut. Die unmenschlichen Arbeitsbedingungen forderten tausende Menschenleben, daher auch der Name „Road of Bones“ (Straße der Knochen). Heute ist „die Kolyma“ Trasse eine der abenteuerlichsten und schwierigsten Straßen der Welt. Schon kurz hinter Jakutsk sehen wir, warum. Über hunderte von Metern ist der Schlamm der Straße von tiefen Lastwagenspuren zerfurcht. Im ersten Gang und mit viel Augenmaß arbeiten wir uns mit dem leichten Caddy Maxi Life 4MOTION bravourös durch das unwegsame Gelände. Besonders froh sind wir über den Unterfahrschutz. Nach gut 7 Stunden und 330 km erreichen wir den Fluss Aldan, einen der großen Ströme Sibiriens. In der Dunkelheit warten schon einige LKWs und GAZ 4x4 Kleinbusse. Als die Fähre am Morgen nach über 4 Stunden endlich kommt gibt es ein Blech-an-Blech-Gerangel um die knappen Plätze. Als Vorletzter schiebt sich der Caddy Maxi Life 4MOTION über die steile Rampe – das war knapp.
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Nach der Fähre geht es kurz am Strand entlang. Danach führt die Trasse über mehrere Kilometer schnurgerade nach Nord-Ost. Es ist sehr wenig Verkehr. Nach 2 Stunden ändert sich die Landschaft, wir erreichen ein bis zu 2.700 m hohes Gebirge. Auf einem teilweise nur einspurigen Schotterweg schlängeln wir uns durch Flusstäler und über kleinere Pässe. Mit Abstand der schönste Teil der Fahrt. Die kurvige Strecke ist anspruchsvoll zu fahren. Der Schotter wechselt mit Schnee und Eis. Wie glatt es tatsächlich ist und wie problemlos der Caddy Maxi Life mit 4MOTION und Winterreifen mit diesen schwierigen Bedingungen umgeht, bemerken wir erst so richtig, als wir selbst beim Fahrerwechsel ausrutschen. Nun haben wir gut 14.000 km geschafft.
Nach der Fähre geht es kurz am Strand entlang. Danach führt die Trasse über mehrere Kilometer schnurgerade nach Nord-Ost. Es ist sehr wenig Verkehr. Nach 2 Stunden ändert sich die Landschaft, wir erreichen ein bis zu 2.700 m hohes Gebirge. Auf einem teilweise nur einspurigen Schotterweg schlängeln wir uns durch Flusstäler und über kleinere Pässe. Mit Abstand der schönste Teil der Fahrt. Die kurvige Strecke ist anspruchsvoll zu fahren. Der Schotter wechselt mit Schnee und Eis. Wie glatt es tatsächlich ist und wie problemlos der Caddy Maxi Life mit 4MOTION und Winterreifen mit diesen schwierigen Bedingungen umgeht, bemerken wir erst so richtig, als wir selbst beim Fahrerwechsel ausrutschen. Nun haben wir gut 14.000 km geschafft.

Tag 10: Sonntag, der 11. Oktober 2009 – Endspurt und Ankunft in Magadan.

Wahrscheinlich ist diese Nacht nicht nur die letzte und längste unserer Rekordfahrt, sondern auch eine Nacht der Extremwerte: Wir werden nicht nur den nördlichsten (N64° 61,866 – nur 200 km südlich des Polarkreises) und den östlichsten Punkt der Transeurasia erreichen, vielleicht reicht die Nähe zum „Kältepol der Erde“ auch, um eine neue Tiefsttemperatur zu messen. Schließlich sank nur 150 km südlich von hier die Temperatur auf -72,2°C. Wir geben uns also zum letzen Mal dem Sog der Nacht hin, heute ist die Musik vielleicht etwas schneller und lauter. Momentan stehen wir am östlichsten Punkt unserer Route, die Nachtemperatur ist tatsächlich auf -12°C gefallen, die Straßen sind sehr glatt, aber recht gut zu fahren. Es sind noch 300 km bis Magadan – Endspurt!
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Tag 10: Sonntag, der 11. Oktober 2009 – Endspurt und Ankunft in Magadan.

Geschafft – wir sind in Magadan.

Als offiziellen Zielpunkt haben wir uns den in Russland üblichen Pylonen mit dem Stadtnamen ausgesucht. Es ist 1:30 GMT, hier vor Ort ist es 13:30 Uhr. Unser unglaublich zuverlässiger Caddy Maxi Life 4MOTION rollt aus. Wir fotografieren Tacho und GPS sowie Kartenanzeige im Bordnavi und aktivieren den Positionssender. Wir waren vom 2. Oktober 12:00 GMT bis heute, dem 11. Oktober 1.30 GMT, pausenlos unterwegs – 8 Tage und 13,5 Stunden**. Dabei haben wir 15.408 km zurückgelegt und den Eurasischen Kontinent auf der längsten West-Ost Strecke vom Atlantik bis zum Pazifik durchquert. Bei unserer Planung waren wir noch von 10 Tagen als „eigentlich nicht machbarem“ Ziel ausgegangen. Wir freuen uns über das gute Zusammenspiel als Team.
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Geschafft – wir sind in Magadan.
Passanten fotografieren uns vor dem Caddy Maxi Life 4MOTION, aber so richtig angekommen sind wir noch nicht. Hier an der Eingangsstraße am Ortseingang, das ist gut und eindeutig für den offiziellen Teil, wir brauchen auch einen Abschluss für uns. Es führen noch ein paar kleine Wege weiter von Magadan weg zum Pazifik. Wir entscheiden uns für die Magadan vorgelagerte Halbinsel mit ihren Kaps. Ein letztes Mal wird der Caddy Maxi Life 4MOTION seine Off-Road Fähigkeiten beweisen müssen. Wir finden einen schönen Strand am Pazifik. Großartige Aussicht auf das Meer und die verschneiten Berge im Hintergrund, hier schließt sich für uns auch emotional der Kreis. Aus Portugal haben wir uns eine Flasche guten Portwein mitgebracht. Noch bevor wir uns den drei „B’s“ (Bad, Bier, Bett – in fast beliebiger Reihenfolge) widmen, stoßen wir auf den neuen Rekord und das gemeinsame Abenteuer an.
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Passanten fotografieren uns vor dem Caddy Maxi Life 4MOTION, aber so richtig angekommen sind wir noch nicht. Hier an der Eingangsstraße am Ortseingang, das ist gut und eindeutig für den offiziellen Teil, wir brauchen auch einen Abschluss für uns. Es führen noch ein paar kleine Wege weiter von Magadan weg zum Pazifik. Wir entscheiden uns für die Magadan vorgelagerte Halbinsel mit ihren Kaps. Ein letztes Mal wird der Caddy Maxi Life 4MOTION seine Off-Road Fähigkeiten beweisen müssen. Wir finden einen schönen Strand am Pazifik. Großartige Aussicht auf das Meer und die verschneiten Berge im Hintergrund, hier schließt sich für uns auch emotional der Kreis. Aus Portugal haben wir uns eine Flasche guten Portwein mitgebracht. Noch bevor wir uns den drei „B’s“ (Bad, Bier, Bett – in fast beliebiger Reihenfolge) widmen, stoßen wir auf den neuen Rekord und das gemeinsame Abenteuer an.
Mehr über die Rekordfahrt mit dem Caddy Maxi Life 4MOTION in Zahlen erfahren Sie hier:
Wir danken allen „Mitabenteurern“, die zwar nicht mit im Caddy sitzen konnten, aber zum Erfolg der Transeurasia beigetragen haben. Mit diesem „Jubiläums-Rekord“ danken wir Volkswagen Nutzfahrzeuge für die letzten zehn Jahre abenteuerlicher und vertrauensvoller Zusammenarbeit.
Hinweis: Die Bilder, die im Zusammenhang mit der Caddy Maxi Life 4MOTION Rekordfahrt verwendet werden, sind Eigentum von Matthias Göttenauer, Andreas Renz und Volkswagen Nutzfahrzeuge.

* Der Caddy Maxi Life 4MOTION ist ab Ende des Jahres 2009 bestellbar.
** Die tatsächliche Fahrtzeit wird ab dem Zeitpunkt des Starts (2. Oktober 2009, 12.00 Uhr GMT, Lissabon) bis zum Ziel (11. Oktober 2009, 1.30 Uhr GMT, Magadan) berechnet. Im Tagebuch werden aufgrund der Dokumentation der Start- und der Zieltag als kompletter Tag (Tag 1 bzw. Tag 10) bezeichnet.