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Unternehmen.

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Chronik
Die zweite Transporter-Generation.

Die zweite Transporter-Generation.

1967

1967

Vom ersten Transporter wurden 1.800.000 Exemplare gebaut.
Daß der Transporter (der nach dem Motto "Oft kopiert, doch nie erreicht" schon zahlreiche Konkurrenten bekommen hatte) sich nach wie vor glänzend verkaufte, hatte er einer klugen Management-Entscheidung zu verdanken: Im richtigen Moment, mitten in der "Talsohle" der bundesdeutschen Wirtschaft, kam der Nachfolger des Erfolgsmodells auf den Markt - ein viel moderneres, schöneres und auch viel sichereres Fahrzeug, das seinen 1.800.000 mal verkauften Vorgänger mit einem Schlag alt aussehen ließ. Durch die ungeteilte Frontscheibe, die jetzt stark gerundet ist, und die insgesamt vergrößerten Fenster kommt viel mehr Licht in den Innenraum - und damit sind natürlich die Sichtverhältnisse für Fahrer und Mitfahrer besser geworden.
Immer noch ist der Bulli ein Leichtgewicht mit 1.175 Kilogramm (Kastenwagen). Im Laufe der Jahre wird er immer schwerer werden, ein Tribut an die aufwendigere Technik und die Erfordernisse der passiven Sicherheit. Größer geworden ist er auch, außen nur um etwas mehr als 20 cm, innen aber ist der verfügbare Raum durch eine bessere Raumaufteilung sehr viel stärker gewachsen. Hinten gibt es nun grundsätzlich eine Schiebetür, und auch die Heckklappe ist erheblich größer geworden.
Immer noch ist der Bulli ein Leichtgewicht mit 1.175 Kilogramm (Kastenwagen). Im Laufe der Jahre wird er immer schwerer werden, ein Tribut an die aufwendigere Technik und die Erfordernisse der passiven Sicherheit. Größer geworden ist er auch, außen nur um etwas mehr als 20 cm, innen aber ist der verfügbare Raum durch eine bessere Raumaufteilung sehr viel stärker gewachsen. Hinten gibt es nun grundsätzlich eine Schiebetür, und auch die Heckklappe ist erheblich größer geworden.
Doch die nachhaltigste Veränderung verbirgt sich unter dem Blech: Die Hinterachse ist als Doppelgelenk-Schräglenkachse ausgebildet und verbessert die Fahreigenschaften des Bulli geradezu dramatisch. Die Vorderachse ist nun noch besser gefedert, Zweikreisbremsen unterstreichen den Anspruch, die Fahrsicherheit eines Personenwagens zu bieten. Auch der Komfort hat zugenommen: bessere Sitze, bessere Belüftung sowie eine Fülle von Detailverbesserungen. Ein stärkerer Motor mit 35 kW macht den Kastenwagen 110 km/h schnell. Einziger Wermutstropfen: Volkswagen tanzt keinen Samba mehr - die zusätzliche Fensterreihe in der Dachkrümmung ist mit dem Modellwechsel Vergangenheit geworden. Mindestens diese Variante des Bulli wird fortan zum Sammlerstück. Einmaliger Produktionsrekord auf dem südamerikanischen Halbkontinent: Bei Volkswagen do Brasil verläßt der 500.000ste brasilianische Volkswagen die Endmontage. Der Sicherheit wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Alle Fahrzeuge werden mit neuer Sicherheitslenksäule geliefert.
1968

1968

Der 2.000.000ste Transporter wird gebaut.
Im Alter von 69 Jahren verstirbt am 12. April 1968 Prof. Dr. Heinrich Nordhoff. Mit seiner Person sind Aufstieg und Erfolg des Volkswagens in aller Welt untrennbar verbunden. Sein Nachfolger wird Dr. Kurt Lotz, der bereits 1967 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt worden war.
Im Alter von 69 Jahren verstirbt am 12. April 1968 Prof. Dr. Heinrich Nordhoff. Mit seiner Person sind Aufstieg und Erfolg des Volkswagens in aller Welt untrennbar verbunden. Sein Nachfolger wird Dr. Kurt Lotz, der bereits 1967 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt worden war.
1969
Die Volkswagen AG erwirbt das Gelände zum Bau des Werkes Salzgitter. Ab 1970 läuft hier die Produktion des von NSU entwickelten Wagens mit dem Namen K 70, erstmalig mit Frontantrieb und Wasserkühlung; die Produktion wird im Februar 1975 eingestellt. Heute ist das Werk Salzgitter Hauptlieferant aller wassergekühlten Motoren der neuen Volkswagen Generation.

1970
Volkswagen do Brasil baut den 1.000.000sten Volkswagen.

1971
Neuer 1,7 Liter Flachmotor, Hubraum 1679 ccm, Leistung 49 kW (49 kW) bei 4800/min. Der 3.000.000ste Transporter wird gebaut.

1972
Gemeinsam mit dem Volkswagen-Generalimporteur UNIS gründet die Volkswagenwerk AG in Sarajevo, Jugoslawien, die TAS Tvornica Automobila Sarajevo als Montage-Gesellschaft für Volkswagen.

1973
Gründung der Volkswagen of Nigeria Ltd., Lagos/Nigeria.

1974
Nach fast 30jähriger Produktionsgeschichte geht in Wolfsburg eine Ära zu Ende, in der, wie nie zuvor in der Geschichte des Automobils, das Produkt mit Werk und Geschichte gleichgesetzt wurde. Wolfsburg war die "Käferstadt". Mit dem 11.916.519ten Käfer aus Wolfsburger Produktion wird im Stammwerk diese Fertigung beendet. Der Käfer wird jetzt noch in Emden, Brüssel und Übersee hergestellt. Die tägliche Stückzahl liegt bei weltweit ca. 3.300

Der Golf übernimmt nahtlos die Nachfolge des Käfers. Mit seinem neuen technischen Konzept wird er vom Start weg ein Erfolg und der Spitzenreiter in den Zulassungszahlen der bundesdeutschen Automobilstatistik. Mit dem Golf, der im Mai der Presse vorgestellt wird, begründet Volkswagen eine neue Automobilklasse. Volkswagen bringt in völliger Abkehr von traditioneller Bauweise ein Fahrzeug auf den Markt, das zum Zeitpunkt seines Erscheinens genauso ungewöhnlich und fortschrittlich ist wie seinerzeit der Käfer. Wieder gelingt Volkswagen damit die Konzeption eines Erfolgsautos.

In Brasilien wird das Werk Taubaté errichtet. Der Produktionsbeginn ist für Mitte 1975 vorgesehen. Nach Fertigstellung des neuen Werks wird die Tageskapazität der Volkswagen do Brasil bei 2.500 Einheiten liegen.