
Der Transporter der ersten Generation.
Im Laufe der Jahre wuchs der T1 sozusagen mit seinen Aufgaben. Aber er behielt unter der geteilten Frontscheibe sein Gesicht, bis er durch den T2 abgelöst wurde, ein "Familien-Gesicht", das ihn eng mit dem Käfer verband. Erst 1996, als die Pkw-Versionen das "Happy Face" ihrer kleineren Geschwister erhielten, ist diese Familienähnlichkeit zum Transporter zurückgekehrt. 1957 Die Nachfrage nach Volkswagen kennt anscheinend keine Grenzen. Die Produktionskapazitäten der Werke Wolfsburg, Braunschweig und Hannover sind voll ausgelastet. Trotzdem baut sich ein Rückstau unerledigter Bestellungen auf, der nur durch weitere Expansion der Produktionskapazitäten verringert werden kann. Im Oktober kauft Volkswagen deshalb ein weiteres Grundstück in Kassel. 1958 Im Werk Kassel beginnt mit 25 Mitarbeitern die Arbeit in der Aggregateaufbereitung. Der 250.000ste Volkswagen Austauschmotor seit 1948 wird im Werk Kassel fertiggestellt. Zu diesem Zeitpunkt läuft fast jeder 10. Volkswagen mit Austauschmotor - eine gute Gelegenheit für Volkswagenbesitzer, über 50% gegenüber dem Neupreis zu sparen. Der komplett neue Motor, eine entsprechende Gewährleistung und die Erneuerung sämtlicher Nebenaggregate sind eine einmalige Leistung in der Automobilbranche. Ab dem 11. November werden neben den Volkswagen Transportern auch die Volkswagen Motoren im Werk Hannover produziert. 1959 Im Werk Hannover läuft die Motorenproduktion an. Seitdem werden dort alle luftgekühlten und heute wassergekühlten Volkswagen Boxermotoren für den innerdeutschen Markt hergestellt. 1960 Mit Beginn des neuen Modelljahres erhalten alle Volkswagen einen 25-kW-Motor und ein vollsynchronisiertes Getriebe.
1964 Der ständig wachsende Übersee-Export führt zur Gründung des Werks Emden, das über ausgezeichnete Verschiffungsmöglichkeiten verfügt. Im Laufe der nächsten Jahre hat das Volkswagenwerk mit mehr als 80 Schiffen die größte private Charter-Flotte der Welt, und Emden wird zum größten Automobilhafen. Gründung der Volkswagen de Mexico S. A. de C. V. in Puebla. Unter Beibehaltung des deutschen Qualitätsniveaus und günstiger Preise sollen hier Volkswagen aus möglichst vielen Teilen einheimischer Produktion gebaut werden. 1966 Die südafrikanische Tochtergesellschaft geht zu 100% in den Besitz der Volkswagenwerk AG über und heißt jetzt Volkswagen of South Africa Ltd. |
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